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Windkraftanlagen...

...liefern einen Großteil des Ökostroms der Bundesrepublik. Die stabile und großzügige Förderung hat viele Investoren angelockt. Das Resultat sind die ausgedehnten Windparks, die überall aus dem Boden sprießen. Kleine Anlagen zur Versorgung einzelner Häuser sieht man eher selten.

Dies liegt daran, dass der Wind eben sehr unregelmäßig bläst, so dass man die Überschüsse entweder Einspeisen muß, oder aber speichern. Das Einspeisen ist mit einigem technischen Aufwand verbunden, Baterien wiederum sind teuer, wartungsintensiv und lausig in der Umweltbilanz - es sei denn man gehört zur Bastlerfraktion und nimmt ausgediente LKW-Batterien.

Ein so gut wie gar nicht genutztes Potential liegt in der Wärmeerzeugung. Hier ist die Qualität des erzeugten Stromes zweitrangig und die Wärme läßt sich problemlos z. B. im Warmwassertank speichern. So kann ein Rotor mit einem Durchmesser von 2-3 Metern die ideale Ergänzung zur Solarthermie darstellen. Dies gilt alles in Bezug auf die allgemeine Umweltbilanz, als Insellösung ist gegen eine Windkraftanlage zur Stromerzeugung nichts einzuwenden.

Eine ganz andere Frage ist die der Rotorform. Traditionell unterscheidet man Widerstandsläufer und Repeller, die mit profilierten Rotorblättern analog zur Tragfläche eines Flugzeuges funktionieren. Widerstandsläufer laufen früher an, erreichen aber eine geringere Ausbeute als Repeller. Repeller laufen erst bei starkem Wind an, dann aber mit guten Resultaten. Abgesehen von diesen beiden traditionellen Formen gibt es eine ganze Reihe von Neuentwicklungen, die derzeit schon in Serie produziert werden. Sie sind ästhetisch hochinteressant, haben gute Wirkungsgrade. Unter den Designs, die noch nicht industriell gefertigt werden, gibt es  für Selbstbauer Konzepte, die technisch einfacher als Repeller zu realisieren sind und immerhin noch einen um 40% besseren Wirkungsgrad haben.
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