Hydrokatalytische Wasserstoffproduktion und "Fuel Carburators"
Wasserstoff, oftmals als der Energieträger der Zukunft bezeichnet, wird heutzutage aus Erdgas gewonnen. Die klimaneutrale Variante der Wasserstoffproduktion, in der der Wasserstoff per Elektrolyse aus Wasser gewonnen wird, ist zu energieintensiv, da ein großer Teil der investierten Energie in Wärme verpufft.
Es gibt jedoch eine Reihe von katalytischen Verfahren zur Wasserstoffproduktion, die Effizienzen von über 100% aufweisen. Der Spaltungsvorgang wird durch Katalyse beschleunigt, so wie im Auto-Katalysator die vollständige Verbrennung der Abgase durch Platin erzwungen wird. Koppelt man ein solches System mit einer Brennstoffzelle und speist den gewonnen Strom eingangs in den katalytischen Elektrolyseprozess ein, erhält man ein rückgekoppeltes System, durch das ohne externe Energiequelle aus Wasser Strom und/oder Wasserstoff erzeugt werden.
Vorläufer der Hydrokatalytischen Wasserstoffproduktion sind die insbesondere in den USA vieldiskutierten "fuel carburators". In diesen Geräten, die in den 30er Jahren zum ersten mal auf den Markt kamen, wird eine Emulsion aus zwei Teilen Benzin und einem Teil Wasser in einem "fuel caburator vergast, wodurch ein Gasgemisch entsteht, das die selbe Explosionswirkung aufweist wie die selbe Menge reines Benzin. Man spart also unter dem Strich ein Drittel Kraftstoff, zudem verbrennt das Benzin-Wasser-Gemisch wesentlich kälter, was den Motor schont. "Fuel Carburatoren sind insofern problematisch, das die als Katalysator verwendeten Metalle durch die in handelsüblichem Benzin enthaltenen Zusatzstoffe relativ schnell zerstört werden. Andere "Carburatoren verzichten auf Wasser und spalten das Benzin in höherwertige Ölderivate auf, wodurch ebenfalls nicht unerhebliche Einsparungen möglich sind. Hier besteht keine Anfälligkeit durch Zusätze im Benzin, das meist mit magnetischen oder elektromagnetischen resonanzverfahren gearbeitet wird. Die Produktion von Carburatoren konzentriert sich auf die USA, wird dort jedoch staatlicherseits stark behindert, so dass sie derzeit nur sporadisch und in kleinen Serien auf den Markt kommen.