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Passivhäuser und Wintergärten

Glücklich ist wer neubaut und einen intelligenten Architekten erwischt. Die heutigen High-Tech-Fenster sind Wunderwerke der Technik, kombiniert man sie mit einer intelligenten Architektur, Wärmedämmung und Speicherung, kommt man im Winter bis hoch nach Norwegen auch ohne Heizung aus. Die gängige Variante, mit Solarthermie und Wärmespeicher, nennt man Passivhaus, meist ist hier zur Sicherheit eine elektrische Heizwendel in den Wärmespeicher integriert, so dass man im Fall der Fälle mit Strom nachheizen kann, oder aber es steht ein offener Kamin oder Kachenofen zur Verfügung.

Aber auch Altbauten lassen sich oft mit einem Wintergarten nachrüsten, der die Sonne in der kalten Jahreszeit einfängt und die Wände des Hauses vor Regen schützt, so dass man sie nicht mehr von innen trocken heizen muß. Der Wirkungsgrad eines solchen Wintergartens hängt in erster Linie von der Qualität der Beschichtungen des Glases ab. Ein Passivhaus erhält man so nicht, aber zumindest kann man erfahrungsgemäß jeweils ein bis zwei Monat später anfangen zu heizen, und früher wieder aufhören.
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