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20.02.2004


Genesis World Energy Lizensierungsfenster schließt diesen Samstag

BERLIN (hkv). Firmen, die auf dem Energiemarkt der Zukunft vertreten sein wollen, sollten sich noch diese Woche die Webseite der amerikanischen Firma Genesis World Energy (GWE) anschauen, deren Lizensierungsfenster für das Jahr 2004 am Samstag schließt. GWE wird dieses Jahr mit der Produktion dreier Technologien beginnen, die auf hydrokatalytischer Wasserstoffproduktion basieren: Das Edison-Gerät wurde speziell für die Bedürfnisse von Privathaushalten und Gewerbeeinheiten entwickelt, es verbraucht Wasser und liefert wahlweise Strom und/oder Wasserstoff für Heizung und Küche. Die anderen beiden Technologien liefern Wasserstoff für den Kfz-Antrieb bzw. für Industriebedarf, wiederum ohne dass eine weitere externe Energiequelle nötig wäre. Firmen, die an dem Lizenzgeschäft teilhaben möchten, sollten bis Samstag, den 28. Februar, auf www.genesis-world-energy.com online einen Antrag auf Lizenznahme ausfüllen. GWE plant für die kommenden Jahre eine Produktion von bis zu 2 Millionen Geräten am Tag. Die weltweite Herstellung und der Vertrieb sollen dezentral organisiert werden.



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http://www.genesisworldenergy.com

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18.02.2004


Das Universum als Provider

BERLIN (hkv). Am 21. Februar wurde an der TU-Berlin der Weltöffentlichkeit eine neues Telekommunikationsverfahren vorgestellt: GS-Com. Diese drahtlose Übertragungsmethode benötigt als Trägermedium keine elektromagnetischen Wellen, sondern nutzt die bisher verborgenen Quantenstrukturen des physikalischen Vakuums. Das Verfahren beruht auf dem von Albert Einstein, Boris Podolski und Nathan Rosen bereits 1935 prognostizierten Effekt der Quanten-Teleportation, der 1997 an der Universität Innsbruck, 1998 an der Universität Rom und 2003 an der Universität Genf experimentell nachgewiesen werden konnte. Weil GS-Com damit auf natürliche, alles durchdringende Wellenstrukturen zurückgreift, verbraucht es kaum Energie, ist nicht abschirmbar und verbreitet die Informationen mit Überlichtgeschwindigkeit verlustfrei an jeden beliebigen Punkt der Erde. Das Verfahren wurde von Wissenschaftlern des Institutes für Raum-Energie-Forschung GmbH i.m. Leonard Euler (IREF) im ober-bayerischen Wolfratshausen unter der Leitung von Hartmut Müller entwickelt. Zum Auftakt der Veranstaltung wurde Dr. Hartmut Müller durch Victor Zyganov, einem Repräsentanten der Internationalen akademischen Union, die sich weltweit um ein Netzwerk staatlicher und nicht-staatlicher Institute bemüht, die höchste wissenschaftliche Auszeichnung verliehen.

Doch die eigentliche Sensation des Abends war, dass die vorgestellte GS-Com-Technologie in der Lage ist, auf Standard-Hardwarekomponenten des Pentium III, IV und eines AMD-Athlon-Prozessors zurückzugreifen. So wird GS-Com zu einer schlanken Softwarelösung, die den Kommunikationsmarkt sehr schnell aufrollen könnte. Sie soll allerdings zunächst wegen der absoluten Abhörsicherheit durch Quantenkryptographie und der derzeit geringen Übertragungsrate von 16 bit ihre ersten praktischen Anwendungen im Bereich online-banking finden. Die Yesilada-Bank, eine zypriotische Privatbank, wird hier eine Vorreiterrolle spielen und startet mit 1500 ausgewählten Bankkunden in einen Feldversuch.

Dr. Erwin Bratengeyer, Leiter des Forschungszentrums TIM-Lab an der Donau Universität in Krems, Österreich, der als Vertreter einer staatlichen Universität das Funktionieren der GS-Com Technologie im Labor bestätigt hat, erkennt in der Global Scaling Communication Technology ein riesiges Anwendungspotenzial: "Gelingt es, die Datenübertragungsrate zu steigern und die zeitliche Stabilität der Verbindung zu erhöhen, so wäre es möglich, überall und jederzeit ohne Kabel und Sender Informationen auszutauschen."

Der Rückgriff auf gängige Prozessoren war dem Team aus Wolfratshausen durch einen Glücksgriff gelungen. Die betroffenen Chips haben nämlich standardmäßig einen Zufallsgenerator eingebaut, den die GS-Com Software als Rauschdiode ansprechen kann. Rauschdioden dienen in der GS-Com-Technologie als Schnittstelle zwischen dem zu übertragenden Signal und dem Subraum, über den durch die Verschränkung von Quantenprozessen jeweils zwei beliebig weit entfernte Punkte des Raumes miteinander in Verbindung stehen können.

Allerdings war der Zeitpunkt der Präsentation schlecht gewählt: Die in Berlin vorgestellte digitale Technik steckt mit ihren 16 bit und der bisher vom IREF erstellten Software noch in den Kinderschuhen. So bekam das Publikum nach einem überzeugenden, dreistündigen Vortrag durch Hartmut Müller lediglich zwei Laptops zu sehen, deren Zufallsgeneratoren kurz nacheinander identische Zahlenkolonnen ausspuckten. Das mag streng genommen zwar als Beweis einer geglückten technischen "Telepathie" gelten - aber auf die Übermittlung einer bestimmten Ziffernfolge oder eines Trinkspruches aus dem Publikum war die vorgeführte Software noch nicht ausgelegt. Entsprechend dick war die Luft im Saal, viele der 400 Fachbesucher hatten sich von dem Abend mehr erhofft. Hartmut Müller nahm die Ungeduld des Publikums jedoch mit einem schlichten, "nein, soweit sind wir noch nicht" auf die leichte Schulter.

Die Erfolgsstory von Hartmut Müller nahm Ihre Anfänge 1982 in St. Petersburg, wo der gebürtige Thüringer im Rahmen des sowjetischen Raumfahrtprogramms auf Untersuchungen gestoßen war, die immer wiederkehrende Strukturen in den Häufigkeitsverteilungen der Größen natürlicher Systeme wie Elementarteilchen oder Bioformen beschrieben. Er machte sich auf die systematische Suche und konnte beweisen, dass sich hinter dieser logarythmischen Skaleninvarianz ein Naturgesetz verbirgt, das vom Partikelzoo über den Mikrokosmos bis hin zu Planentesystemen und Galaxien den gesamten Kosmos strukturiert. Diese Erkenntnis hatte er in den Folgejahren zur Global Scaling Theorie ausgebaut. Nach der Perestroika und dem Kollaps der russischen Forschungslandschaft waren Hartmut Müller 10 Jahre Schweigepflicht über die russischen Entdeckungen auferlegt worden. Erst zur Jahrtausendwende trat er dann mit der Global Scaling Theorie an die wissenschaftliche Öffentlichkeit. Nach der Gründung seines eigenen Institutes in Wolfratshausen folgen nun der Theorie die ersten praktischen Anwendungen.



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http://www.jungewelt.de/2004/02-25/022.php